"Jüdische Orte", wie Synagogen, Betsstuben und Friedhöfe oder auch Judengassen und jüdische Schulen, gab es in vielen rheinischen Dörfern.
Entdecken Sie auf fünf Radtouren im nördlichen Teil des Kreises Düren Orte jüdischen Lebens und ihre Geschichten. Die vom Verein SC Malefinkbach erarbeiteten Touren sind als Rundkurse angelegt.
Erfahren Sie die Geschichte der Villa Buth in Kirchberg, die 1941/42 von den Nazis als sogenanntes Judenhaus genutzt wurde. Bis zu ihrer Deportation in die Arbeits- und Vernichtungslager wurden hier die Juden des Kreises Jülich später auch der Kreise Düren und Erkelenz untergebracht.
Oder besuchen Sie das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen mit der Dauerausstellung im ehemaligen Wohnhaus der Familie Ullmann und der Synagoge im Hof.
Synagoge / LVR Kulturhaus Rödingen
Foto: LVR
Jüdischer Friedhof Rödingen
Foto: N. Dreßen
Kirche Müntz
Foto: N. Dreßen
Die Touren haben Längen von 24 bis 65 Kilometer, führen zu einem großen Teil über Wirtschaftswege und Nebenstraßen. Wo es sich anbot, sind auch landschaftlich reizvolle Streckenabschnitte wie der RurUfer-Radweg oder der Bahntrassenradweg Aachen-Jülich eingebaut.
Start und Ziel der Strecken 1 bis 4 ist das Hallenbad in Titz, Schulstraße 2.
Strecke 5 führt um den Tagebau Inden und startet in Jülich
Die kürzeste Radstrecke (Nr. 4), auf der alle anderen Strecken aufbauen und die bis auf ein kleines Stück bei Güsten nur auf Flächen der Landgemeinde Titz verläuft, führt zum LVR-Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen und zu den Judenfriedhöfen von Rödingen und Müntz.
Weitere Informationen:
Die Radtouren sind im Web bei Komoot veröffentlicht: